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PÄDAGOGIK - DIPLOMARBEIT

© Marcel Maij, Wil SG, 1999


Inhaltsverzeichnis

  1. Musikunterricht
  2. Die Gitarre
  3. Die Gitarre im Unterricht
  4. Allgemeines Lehrkonzept
  5. Gitarrenspezifisches Lehrkonzept
  6. Schülerspezifisches Lehrkonzept
  7. Quellenangaben

Vorwort

Diese Arbeit dient meiner Pädagogik Diplomprüfung 1999. Ich muss ich jedoch erwähnen, dass sie mehr mir dient. Für mich ist es eine intensive Auseinandersetzung mit meinem jetzigen und zukünftigen Beruf. Da am Anfang gar kein Rahmen gesteckt war, musste ich meinen Rahmen selber finden und sprühte vor Ideen. Leider war es zeitlich nicht machbar meinen Rahmen zu füllen, so musste ich ihn enger stecken. Gewisse Themen hätte ich gerne ausführlicher beschrieben. Es war eine sehr lehrreiche Arbeit, von der ich sicher noch lange profitieren werde. Es wäre zu empfehlen, dass sich jeder Pädagoge regelmässig hinsetzen würde und eine solche Arbeit über sich und seinen Beruf schreiben würde. So würde der Beruf viel weniger zur Routine werden und die Selbstspiegelung wäre immer mehr oder weniger gewährleistet. Ich verzichte bewusst auf viele Bilder, denn mir geht es hier mehr um das Sachliche als um das Optische.

 

Warum Musik?

Warum Musik? Da ich nicht aus einer musikalischen Familie stamme, liegt die Frage natürlich sehr nahe. Meine Akkordeon-Lehrerin merkte sehr schnell, dass ich eine gute Lernbegabung hatte und nahm mich aus dem Gruppenunterricht heraus um mir Einzelunterricht zu erteilen. So kam ich gut voran und hatte immer Spass an der Musik. Während meiner Pubertät war die Musik für mich immer sehr wichtig. Heute kann ich sagen, dass es sehr wichtig war, dass ich immer diese Musik spielen konnte, die mir selber gefiel. Ein ganz wichtiges Schlüsselerlebnis, betreffend der oben genannten Frage, hatte ich im Alter von 24 Jahren. Ich wurde sehr früh Vater und war verheiratet. Leider war meine Frau sehr krank und starb. Ich lebte nach ihrem Tod mit meiner Tochter allein und hatte das Gefühl, es wächst mir alles über den Kopf. Die Musik war damals der wichtigste Punkt für mich, welcher mich über Wasser hielt. In dieser Zeit spielte ich sehr viel und man könnte fast sagen, dass ich mich damit selber therapierte. Ich denke, in dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt, nicht nur was die Musik betrifft, sondern auch was das Leben betrifft. Es versteht sich wohl von selbst, dass die Musik ein sehr wichtiges Element in meinem Leben wurde. Die Musik ist auch eines der wenigen Dinge, woran ich seit meiner Kindheit immer noch Spass habe.

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